Ich möchte an dieser Stelle darauf hinweisen, das unser Tun und Handeln weder durch politische, kirchliche oder rassen- spezifische Ideologien bestimmt ist und in keinerlei Zusammenhang hierzu steht. Gleichzeitig distanzieren wir uns von der Verherrlichung rechtswidriger und strafrechtlich relevanter Handlungen jedweder Form.


Wir sind eine Gruppe von Lernenden im Bereich des Kampfsports, die den Versuch gestartet haben den Weg der Selbstverteidigung in seiner Kompromisslosigkeit und Effektivität zu suchen, zu erlernen und das Erlernte an Interessierte weiter zu geben. Erfahrungen in unserer Gruppe sind aus den Stilrichtungen Judo, Boxen, Karate, Aikido, Wing Tsun, Eskrima, militärischer Nahkampf, Jeet Kune Do, Kombatan, Messerkampf.
Einige von uns haben schon das 20- jährige Jubiläum erreicht.

Mit "Weg" ist natürlich nicht der Wanderweg, sondern die Schnellstraße gemeint, die uns direkt und auf dem kürzesten Weg zum Ziel führt, nämlich den Angreifer oder die Angreifer mit allen mir zur Verfügung stehenden Mitteln kampfunfähig zu machen und somit das eigene Leben, die Gesundheit, das Eigentum und die Ehre zu schützen.

Ich persönlich empfinde es als unzumutbar und unverantwortlich, Interessierte im Glauben zu lassen, sich durch ein bestimmtes System/ eine bestimmte Stilrichtung verteidigen zu können, wenn dieses aber frühesten bei intensiven Training nach fünf oder mehr Jahren der Fall sein wird.

Alle in unserer Gruppe sind sich einig, dass es vermessen und blödsinnig ist ein neues System zu kreieren und dann auch noch als das einzig Wahre zu verkaufen. Nein, wir kehren zu dem zurück, was Selbstverteidigung bedeutet, nämlich den Kampf, eine fleischgewordenen Auseinandersetzung, zu überleben. Denn keiner von uns will zu denen gehören, die draußen täglich gedemütigt, verprügelt oder von irgendwelchen Psychopaten aus dem Leben gerissen werden die dann auch noch von der Justiz zum Beispiel wegen einer schlechten Kindheit als schuldunfähig erklärt werden.

Vor nicht all zu langer Zeit habe ich in einer Zeitschrift von 1991 einen Artikel über "Der vergessene Großmeister der Philippinen" gelesen, da ging das Suchen erstmal im WWW los. Nach einiger Zeit fand ich eine kleine Gruppe an der Mosel, die die nach dem Konzept des "vergessenen Großmeisters" Arnulfo Mongcal trainiert und ich muss sagen, es gibt etwas das funktioniert und in der Welt der Realität und Effektivität seines Gleichen sucht. Nun fahr ich einmal im Monat runter an die Mosel und darf bei Prof. Oliver Reitz Privatstunden nehmen. Prof. Oliver Reitz ist die rechte Hand vom Großmeister Toni Veek, dem einzigen Erben des Balintawak des Altgroßmeisters Arnulfo Mongcal.

GM Mongcal

Altgroßmeister Arnulfo Mongcal

Unser Symbol ist der Skorpion. Er repräsentiert Eigenschaften, die ich persönlich als Lebensphilosophie betrachte: Bescheidenheit, Zurückhaltung, Stolz, jeder Auseinandersetzung aus dem Wege gehend - aber wenn nicht anders möglich mit äußerster Präzision schmerzhafte und wenn notwendig tödliche Verletzungen setzen und den Schauplatz des Geschehen wieder verlassend um sein bescheidenes Leben weiter zu führen.

Ihr Olaf Anderfuhr
Initiator und Lehrender der Skorpion-Fight Gruppe